Recht = |Fremdwörter|/|Gesamtwörter|
Recht = |Fremdwörter|/|Gesamtwörter| ...was will uns der Autor (ich) damit sagen? Nun: Recht = ist der Beginn einer Begriffsdefinition. Dem Begriff Recht. In diesem Speziellen Fall den Begriff des Rechthabens. |Fremdwörter|/|Gesamtwörter| bedeutet: Anzahl der Fremdwörter im Verhältniss zur Gesamtwörterzahl innerhalb eines Satzes oder einer Argumentation.
Wir setzten also den Begriff des Rechthabens in Abhängigkeit zur Anzahl der Fremdwörter. Dadurch ergeben sich bestimmte vorteile. Z.B. lässt sich so genau bestimmen, wer eine Diskussion oder eine Auseinandersetzung (ein Wortgefecht *bing bing*) für sich entschieden hat. Nämlich der, der die höhere Fremdwort/Wort rate hat.
Untermauert wird diese Theorie durch eine einfache Tatsache. Wer schon mal ein Uni-Script konsultiert hat um seinen Wissenshorizont zu raisen, wird bemerken das viele einfache Begriffe aus dem deutschen durch spezielle intelligentere Ausdrücke anderer Sprachen ersetzt werden. Das Unterstreicht den anspruch der Universitäten als Elitäre Bildungsanstalt und macht es den Lehrenden einfacher kompetent zu erscheinen.
Die Gloreichsten Beispiele kommen allerdings nicht aus dem Uni Betrieb sondern direkt und frisch gepresst von der Wirtschaft und der Politik. Als Beispiel führe ich mal das allseitsbeliebte Wort Synergieeffekt an. Ein Wort das nicht Aussagt, aber doch alles kann und Wunder vollbringt. Und weil dieser Begriff so toll ist hat man noch seinen kleinen Bruder, die Win-Win-Situation erfunden. Diese beiden Wörter haben sogar einen Sonderbonus bei der Berechnung der Rechhaberate und können durchaus den entscheidenden Vorteil (Gamebreaker) erzielen. Ein schöner Satz, der zwar nicht die beiden obigen Wörter verwendet, aber trotzdem zu den Topscorern der Rechhaber zählt ist dieser hier:
"...jeder muss im job permanently seine intangible assets mit high risk neu relaunchen und seine skills so posten, dass die benefits alle ratings sprengen, damit der cash-flow stimmt. Wichtig ist corporate-identity, die mit perfect customizing und eye catchern jedes Jahr geupgedatet wird!"
42 wörter, davon 18 Fremdwörter und 6 deutsche die Inhaltlich von Bedeutung sind. Demnach also Recht = 18 / 24 = 0,75. Das kann nur noch durch Sätze getoppt werden, die Komplett in einer anderen Sprache verfasst sind. Z.B. "We are the future." Hier ist Recht = , also unschlagbar Richtig. Trotzdem könnte dieser Satz überboten werden. Immerhin sind die Fremdsprachen gewichtet. Dabei belegt deutsch den 4. Platz und damit ungeeignet Diskussionen zu gewinnen. Auf Platz 3 kommt französisch. Wegen der Blumigkeit der Französiscshen Sprache ist sie zwar besser geeignet als die deutsche, kann aber eigentlich nur im Bereich Kunst und beim Dichten eingesetzt werden. In der Politik kann sie hin und wieder auch für ein paar kleine Zitate gebraucht werden. Sie wird jedoch in Wirtschaftlichen und Wissenschaftlichen Diskussionen überschattet von der Nummer 2: englisch. Eigentlich eine unschicke Sprache, aber einfach und einigermaßen präzise, hat sich englisch zu dieser Position hochgeschlafen. Leider muss diese Sprache dafür auch ertragen, dass sie jeder benutzt wie er will und das oft auf sehr rabiate Art und Weise. Aber auch wenn sie sich noch so Prostituiert, wird sie niemals die Nummer 1 erreichen: Latein. Latein steht allein an der Spitze. Eine tote Sprache, die nur noch schwer zu lernen und zu verstehen ist. Schon einzelne Wörter in Lateinisch flößen dem Gesprächsgegner Respekt ein. Ganze Sätze wirken wie ein Kometenhagel und machen jeden Satz zu einem Sieg, ohne über das Spiel überhaupt nachzudenken.
Alle anderen Sprachen können nicht gewichtet werden, da sie aufgrund allgemeiner Unlust zur Erlernung und Anerkennung beim Rededuell keinen Respekt erlangen können.
Natürlich kann das Idiomatische Ranking jederzeit ändern. A Priori kann man allerdings pas du tout voraussehen wie sich dieses Languagebattle evolviert. Es gibt jedoch einige neue Sprachen, die darum kämpfen in das Ranking zu kommen. Es sei hier nur kurz "leet" bzw 1337 erwähnt. Noch nie gehört? Ist vielleicht auch besser so. Für alle Nerds unter den Lesern sei erwähnt, dass weder C, noch C++ und schon gar nicht C# als richtige Sprachen angesehen sind. Anders sieht die sache mit Mathematischen Ausdrücken aus. Aufgrund der Unverständlichkeit kann die Mathematische Sprache nicht im Begriff Rechthaben verankert werden. Wer eine Diskussion mit Hilfe von Mathematik gewinnen will, der Cheatet und hat somit auch einen kleinen Penis (tut mir leid, aber es is so).
Ich rekapituliere und komprimiere: Recht hat immer der, der in einem Satz möglichst viele Fremdwörter in Bezug auf die Gesamtwörterzahl verwendet, wobei gilt: latein über engisch über französisch über deutsch.
Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: quod erat demonstrandum!
(quod erat demonstrandum gilt übrigens als das verbale "wenn er am boden liegt, grad nochmal drauftreten")
Phi-J - 5. Apr, 20:27

Das Unmögliche hat sich gestern bewahrheitet. Ich habe tatsächlich GDI und TGDI bestanden. Mit grandiosen 3.3 und 3.7. Eigentlich ein schlag ins Gesicht, aber besser als durchzufallen. Die letzte Klausur steht noch aus und wenn es da genauso läuft wie bei den anderen Klaururen, dass ich mit meinem Gefühl um 1,5 Punkte schlechter liege, schaffe ich in FGDI eine 2.0 ^^. Aber das wollen wir ja erstmal sehen. Zumindest sehe die Ergebnisse besser aus, als unsere Stimmung noch vor ein paar Tagen war, als wir alle angenommen hatten, keine der ersten beiden Klausuren bestanden zu haben und uns schon diverse Gedanken über unsere Zukunft gemacht hatten. Meinen Plan auf Politilogie oder SozPed umzusteigen kann ich jetzt zum Glück vergessen. Die Idee von Flo, im Falle des totalversagens als Mönch nach Tibet zu gehen, finde ich allerdings nach wie vor gut und werde die "Chance" ergreifen, wenn sie sich mir bietet.
Wer kennt das nicht: Einmal kurz nich aufgepasst und schwupps ist das Auge weg. Ein kleiner Freudensprung und die Hüfte gibt den Geist auf. Doch STOP!!! das muss nicht sein.
So, hier war ja ein paar Tage lang ruhe. Ab morgen is das vorbei. Dann hab ich nämlich alle WS Klausuren hinter mir :) Ich habe auch schon ein paar neue Ideen für Theorien und auch andere kleine Geschichten, also freut euch.
Heute morgen war es wieder so weit. Nachdem ich mir am Vortag bis spät in die Nacht sieben Foliensätze TGDI (Technische Grundlagen der INformatik) reingehauen hatte, kam es zu folgender Szene:
Diese Frage hat sich vermutlich noch niemand gestellt. Vielleicht weil mancher es für nicht real betrachtet. Aber werfen wir doch mal einen unvoreingenommenen Blick auf das Ganze.
Das erste mal seit langem wieder Schulsport... nur eben Höher... Hochschulsport eben. Aus dem breiten Sportangebot das die TU Darmstadt anbietet hab ich mich für das Bergsporttraining entschieden. Klettern is was feines. Jeden Kletterturm der mir bisher im Leben begegnet ist musste ich bezwingen. Gut damals war ich auch noch sehr sportlich ohne jemals richtig sport gemacht zu haben. Seit ein paar jahren ist das mit der Sportlichkeit ohne zutun vorbei. Man könnte vermuten, dass es an der mangelnden Bewegung liegt die man vor dem rechner genießt... vielleicht ist aber auch der im Vergleich zur Kindheit erhöhte Bierkonsum schuld... oder eine Kombination aus beibem und etlichen weiteren Faktoren.
Ja, Informatiker haben ihren eigenen Himmel.